Es sollte losgehen. Geplant
war ein etwa 10tägiger Segeltörn in die Dänische Südsee. Das
Schiff wurde einer Reinigung unterzogen, die Klamotten
verstaut. Und dann ein ordentlicher Schrecken am Mittag: Es
hieß „Maschin* kaputt“ – wir hingen nach
dem geglückten Ablegen im Club Nautic in Schausende sofort am
gegenüberliegenden Schiff fest, weil der Rückwärtsgang
streikte. Das fing ja schon mal gut an. Der Schaden war recht
schnell behoben – selbst ist der Segler – und es konnte
weitergehen Richtung Flensburger Förde.
*
Eine nicht 100%ig
korrekte Bezeichnung des Malheurs – man verzeihe mir als
technische Lai*in (immer dieser Genderkram) diese überaus
flapsige Bemerkung. Irgendwas mit dem Gestänge… Der Motor hatte
eben ´ne Schraube – pardon Mutter – locker.
Basta!
Ein gemütlicher Trip brachte
uns in die Schweinebucht. Nach fachgerechtem Ankern gab´s
Einlaufbier, Kaffee & Kuchen, ausgiebiges
Hafenkino*, ein kühles Bad in
der Bucht, lecker Abendbrot und einen sensationellen
Sonnenuntergang . Am nächsten Morgen hatte uns allerdings der
Anker durch die Bucht direkt Richtung Ufer gezogen. Der Wind
hatte überraschend gedreht und ordentlich aufgefrischt. Also
fix das Frühstück reingerödelt und mit dem Schiff raus aus der
Klemme.
*
Nichts ist entspannender,
als Leuten beim Tun zuzugucken. Da gab's Hundebesitzer, die den
Pfiffi zum Pippimachen an Land trugen; Familien auf'm SUP, die
an den Strand und zurück wuselten; die dänisch-deutsche
Radfähre, die einen Ausflug durch die Bucht machte…
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